FAIB NEXUS ist ein experimentelles Python-Framework zur Analyse von Zeitreihen über Fraktalebenen, Zustandswechsel, MACD-Struktur, Nexus-Matrix sowie optionale Visualisierungen und Forschungs-Module.
Der aktuelle Stand ist bewusst praxisnah und iterativ gewachsen: Daten werden über konfigurierbare Loader geladen, in urdaten überführt, zu mehreren Fraktalebenen verarbeitet und anschließend durch optionale Analyse- und Visualisierungs-Module ausgewertet.
Das Projekt untersucht, wie sich eine Rohzeitreihe in diskrete Fraktalstufen, Zustandsdynamiken und strukturierte Long/Short-Dominanz übersetzen lässt.
Darauf aufbauend entstehen Module für Nexus-Matrix, Fusion, Verlagerung, Interferenz, DFA/Hurst/MFDFA sowie mehrere Debug- und Forschungsansichten.
Der Ablauf im aktuellen Stand ist im Kern wie folgt aufgebaut:
- In
config.pywerden Datenquellen, Fraktal-Level, MACD-Parameter, Ausgabeordner und Speicherformat festgelegt. loaders.pylädt die jeweilige Zeitreihe, etwa Solar-, NASDAQ- oder ERA5-Daten, abhängig vom konfigurierten Loader.urdaten.pyerzeugt daraus die normalisierte Basisreihe mitcumheightals zentraler Referenzbahn für die weitere Fraktalverarbeitung.fraktale.pybaut daraus alle konfigurierten Fraktalebenen auf, inklusivecloseF,dot,nblocksund optionaler Folgeinformationen.macddom.pyberechnet klassischen MACD, eventbasierten MACD auf Fraktalwechseln sowie binäre Dominanzzustände.nexus.pyverdichtet die Dominanz je Fraktal zu Matrix, Fusion und Verlagerung.main.pysteuert den Gesamtprozess, speichert Basisergebnisse und aktiviert je nach Flags zusätzliche Analyse- oder Visualisierungs-Module.
| Datei | Rolle |
|---|---|
config.py |
Zentrale Konfiguration für Dateien, Systeme, Fraktal-Level, MACD und Output. |
main.py |
Hauptsteuerung des gesamten Workflows und Aktivierung optionaler Module. |
loaders.py |
Lädt verschiedene Datenquellen über benannte Loader-Funktionen. |
urdaten.py |
Baut aus der Rohserie die Basisdaten für cumheight und Folgeanalysen. |
fraktale.py |
Erzeugt Fraktalebenen aus cumheight. |
macddom.py |
Berechnet MACD, eventbasierten MACD und Dominanzzustände. |
nexus.py |
Erstellt Nexus-Matrix, Fusion und Verlagerung aus den Fraktalzuständen. |
mainstorage.py |
Speichert und lädt Ergebnisse als CSV oder Parquet je nach Konfiguration. |
viz*.py |
Sammlung experimenteller Visualisierungen für Debugging, Forschung und Interpretation. |
Im aktuellen Stand sind in config.py mehrere Datenpfade vorgesehen, darunter Solar-Daten, NASDAQ-Einzeldaten, NASDAQ-Multiday-Ordner und ERA5-NetCDF-Daten.
Die aktiven Systeme werden über die Liste SYSTEMS definiert, wobei jeder Eintrag einen Namen, eine Datei bzw. einen Ordner und einen Loader-Namen enthält.
main.py enthält eine Reihe von Schaltern, mit denen Basisplots, Zusatzanalysen und experimentelle Visualisierungen gezielt aktiviert oder deaktiviert werden können.
Dazu gehören unter anderem Flags für RS, DFA, MFDFA, Hurst, Compare, Panels, Interaktiv, Plotly, Verlagerung, Matrix, Interferenz und Hurst-Visualisierung.
Die Basisdaten können je nach STORAGE_FORMAT als CSV oder Parquet gespeichert werden, wobei mainstorage.py das Speichern und spätere Wiederladen zentral übernimmt.
Der Modus in main.py erlaubt dabei den Wechsel zwischen kompletter Neuberechnung und dem Arbeiten auf bereits gespeicherten Ergebnissen.
Dieses Repository ist kein klassisches Endprodukt, sondern eher ein forschungsnahes Arbeitsframework mit experimentellen Modulen, wachsender Struktur und mehreren parallel entwickelten Auswertungswegen.
Gerade deshalb eignet es sich gut für eine schrittweise Verbesserung mit Cursor AI: Module können einzeln bereinigt, vereinheitlicht und dokumentiert werden, ohne die gesamte Logik auf einmal umzubauen.
- Imports und Modulnamen vereinheitlichen, insbesondere bei optionalen Visualisierungen.
- Gemeinsame Hilfsfunktionen wie Fraktalfilterung und Sampling zentralisieren.
- Spaltennamen konsequent vereinheitlichen, etwa
cumheightgegenübercum_height. - README, Modul-Dokus und Beispiel-Workflows ausbauen.
- Optional eine klarere Trennung zwischen Kernlogik, Forschungsmodulen und Visualisierung schaffen.
Am besten wird dieses Projekt nicht in einem einzigen großen Refactor verändert, sondern in kleinen, kontrollierten Schritten.[1]
Ein sinnvoller Workflow ist: erst ein Modul analysieren, dann minimale Patches definieren, anschließend testen und erst danach das nächste Modul bereinigen.[1]